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Typische Fragestellungen wie die Strukturauflösung, die Geometriebestimmung, die Quantifizierung von Materialparametern oder auch die Schadensbeschreibung sind sowohl für die Qualitätsüberwachung, die Zustandserfassung als auch für die vorausschauende Instandsetzung über die gesamte Lebensdauer eines Bauwerks relevant.

Das ZfP-Labor setzt unter anderem folgende Prüfverfahren ein:

  • Rückprallhammer (Druckfestigkeit, vergleichende Untersuchungen)
  • Profometer/Profoscope (Betondeckung, Bewehrungsortung und Durchmesserbestimmung)
  • Profometer Corrosion (Ortung korrosionsaktiver Bereich – chloridinduziert)
  • Ultraschall (z.B. Strukturauflösung, Fehlstellenortung wie Kiesnester, Delaminationen)
  • Radar (z.B. Strukturauflösung, grossflächiger Bewehrungsverlauf, Spanngliedortung)
  • Impact-Echo (z.B. Dickenbestimmung, Spanngliedortung)

 

Unter Berücksichtigung der jeweiligen Randbedingungen wird ein auf die Fragestellung abgestimmtes Prüfkonzept erarbeitet, welches die Auswahl einer optimierten Prüftechnik sowie die Entwicklung einer Procedure beinhaltet. Diese Vorgehensweise stellt die Qualität und Vergleichbarkeit der Prüfergebnisse sicher und gleicht zusätzlich fehlende normative Grundlagen aus. Durch eine schrittweise Arbeitsweise vor Ort wird nach einem Machbarkeitsversuch das weitere Vorgehen zusammen mit dem Auftraggeber abgestimmt. So wird sichergestellt, dass die zerstörungsfreie Prüfung effizient eingesetzt wird und die Anforderungen des Auftraggebers zu jeder Zeit erfüllt werden, Infrastrukturbauwerke kosteneffizient und vorausschauend instand zu halten.