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kathodischer Korrosionsschutz

Der kathodische Korrosionsschutz (sog. aktiver Schutz) ist ein technisches Verfahren, bei welchem mit Hilfe eines kathodischen Stromes, eine Potenzialabsenkung erfolgt. Bei diesem als kathodischen Schutzpotenzial genannten Wert (<-850mV) wird der elektrochemische Prozess der Korrosion praktisch verhindert;  die Korrosionsgeschwindigkeit wird dadurch auf einen vernachlässigbaren kleinen Wert von weniger als 10mm/Jahr gesenkt.

Die kathodischen Korrosionschutzanlagen sind durch das ERI alle 3 Jahre kontrolliert (sog. Wirkungskontrolle). Dadurch werden auch die genauen Einstellwerte und Grenzwerte für die periodischen Funktionskontrollen der Betreiber festgelegt.

Die Kontrollen der kathodischen Korrosionsschutzanlagen erfolgen gemäss der „Richtlinie C1 für Projektierung, Ausführung und Betrieb des kathodischen Schutzes von Rohrleitungen“ der Schweizerischen Gesellschaft für Korrosionsschutz, SGK.

Jede Messkampagne wird mit einem Kontrollbericht abgeschlossen.