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141. Vereinsversammlung des SVTI Schweizerischer Verein für technische Inspektionen - Ausbau des Dienstleistungsangebotes

Wallisellen/Baden, 17. Juni 2010. – Auch im schwierigen Geschäftsjahr 2009 hat der SVTI ein gutes Jahresergebnis erzielt und mit der Gründung und dem Aufbau des IWT Institut für Werkstofftechnologie sein Dienstleistungsangebot weiter ausgebaut. An der 141. Vereinsversammlung in Baden nahmen rund 250 Personen teil. Im Rahmenprogramm referierte Dr. Stephan W. Döhler, Mitglied der Geschäftsleitung der Axpo AG, über die Herausforderungen der Zukunft betreffend die Stromversorgung der Schweiz.

Im von der weltweiten Rezession geprägten Geschäftsjahr 2009 haben sich die Rahmenbedingungen auch für den SVTI wiederum rasch und einschneidend verändert. Mit der Gründung und dem Aufbau des IWT Institut für Werkstofftechnologie als hundertprozentiger Tochter hat der SVTI ein strategisches Entwicklungsprojekt realisiert und das Dienstleistungsangebot in optimaler Weise ausgebaut. Von der Empa in Dübendorf übernahm das IWT Dienstleistungen im Bereich Metallographie, Fraktographie und Schadensanalyse inklusive der entsprechenden Mitarbeiter.



Alles aus einer Hand
Mit dem neu geschaffenen Kompetenzzentrum und den kundennahen Dienstleistungen bietet der SVTI mit dem IWT seinen Kunden nun alles aus einer Hand an: von einzelnen Werkstoffprüfungen bis hin zur komplexen Gesamtlösung. Eine wichtige Voraussetzung für den Aufbau des IWT waren grössere Investitionen in das Geschäftsgebäude in Wallisellen. In die bestehenden Prüfhallen baute der SVTI modernste chemisch-analytische Labors ein und auf einem Zwischenboden zwei Grossraumbüros.

Kesselinspektorat neu mit Anlagenbetreiber-Support
Das Kesselinspektorat hat im vergangenen Geschäftsjahr neben seiner mandatierten Tätigkeit – der wiederkehrenden Inspektion von prüfpflichtigen Druckbehältern im Auftrag der SUVA und der EKAS – einen neuen Dienstleistungsbereich aufgebaut. Mit seinem Anlagenbetreiber-Support kann das Kesselinspektorat nun zusätzliche Bedürfnisse der Anlagenbetreiber abdecken.

Grössere Umbauten bei den Rohrleitungen
Dass die Infrastruktur für den Transport von Erdgas und Erdöl quer durch die ganze Schweiz so problemlos funktioniert, ist nicht selbstverständlich. Im Geschäftsjahr 2009 war das Eidg. Rohrleitungsinspektorat ERI durch grössere Umbauten an dieser Infrastruktur gefordert und nahm zudem auch dieses Jahr seine Aufgaben im Bereich der technischen Regelsetzung wahr.

Nuklearinspektorat mit steigendem Arbeitsvolumen
Das Nuklearinspektorat hat seine personellen Ressourcen weiter ausgebaut und trägt so den neuen Aufgaben und dem steigenden Arbeitsvolumen Rechnung.


Gute Entwicklung der Tochtergesellschaften
Die weiteren Tochtergesellschaften des SVTI, die ihre Dienstleistungen im freien Wettbewerb anbieten und im Unterschied zu den Inspektoraten des SVTI in nicht-hoheitlichen Bereichen tätig sind, haben sich trotz ungünstigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ebenfalls gut entwickelt.

Positives Ergebnis für das Jahr 2009
Bei einem Gesamterlös von CHF 19,093 Mio. erzielte der SVTI im Geschäftsjahr 2009 einen budgetkonformen Ertragsüberschuss von CHF 426'685.

Die anwesenden Mitglieder wählten die bisherigen Vorstandsmitglieder Peter Feuz, Dr. Marc Harzenmoser, Prof. Dr. Peter Schaff, Patrice Voumard sowie den Vizepräsidenten Udo Bäckert und den Präsidenten Walter J. Muster für eine weitere Amtsperiode von drei Jahren. Aus beruflichen Gründen hat Dr. Heinrich Schwendener seinen Rücktritt aus dem Vorstandsgremium des SVTI erklärt.

Referat zur Stromversorgung
Dr. Stephan W. Döhler, Geschäftsleitungsmitglied der Axpo AG, zeigte in seinem Referat zur Stromversorgung eindrücklich auf, vor welchen Herausforderungen die Schweiz diesbezüglich in naher Zukunft steht. Die Axpo setzt weiterhin auf den bewährten Mix von Wasserkraft, Kernenergie und erneuerbaren Energien.   

» Referat "Stromversorgung der Schweiz – Die Herausforderungen der Zukunft" Dr. Stephan W. Döhler, Axpo AG (PDF)




Hintergrundinformation zum SVTI

Der Schweizerische Verein für technische Inspektionen überwacht als privates, unabhängiges Unternehmen in der Schweiz rund 50'000 technische Anlagen und Geräte, ca. 2500 km Erdgas- und Erdölpipelines, 12'000 Transporttanks für Schiene und Strasse sowie Verpackungen und Druckgasbehälter in grosser Zahl. Bund und Kantone erteilen ihm auf Mandatsbasis entsprechende Aufträge. Der SVTI ist eine Nonprofit-Organisation und bezweckt in erster Linie: Die Verhütung von Unfällen, Störungen und Schäden. Die Beseitigung von Gefahren im Zusammenhang mit dem Transport und der Lagerung gefährlicher Güter. Die Beseitigung von Gefahren bei der Herstellung und dem Betrieb technischer Anlagen aller Art. Insgesamt sind rund 110 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für den SVTI tätig. Gegen 9'000 Firmen, Privatpersonen und öffentliche Betriebe gehören ihm an. Fünf Abteilungen mit unterschiedlichen Aufgaben und Märkten bilden den SVTI: Das Kesselinspektorat, das Eidg. Rohrleitungsinspektorat (ERI), das Eidg. Gefahrgutinspektorat (EGI), das Nuklearinspektorat und das Eidg. Inspektorat für Aufzüge (EIA).

Ergänzungsleistungen durch Tochtergesellschaften
Die Swiss TS Technical Services AG in Wallisellen bietet umfassende Dienstleistungen auf dem Gebiet der Sicherheits- und Umwelttechnik. Es sind dies unter anderem: Sicherheitsbewertung und Prüfung von Geräten und technischen Installationen, Konformitätsbewertung zu Europäischen Richtlinien und der Zertifizierung von Managementsystemen aller Art. Weitere Tochterunternehmen des SVTI sind das IWT Institut für Werkstofftechnologie – das Kompetenzzentrum für Werkstoffprüfungen – und die IWM AG - dem Institut für die Sicherheit von Seilbahnen.

» Die Medienmitteilung als PDF

Kontakt:
Herr Franco Brunner
Leiter Marketing / Kommunikation SVTI
Telefon: 044 877 61 39

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