Dübendorf, Wallisellen 26. Juni 2009
Ab 1. November 2009 werden Aktivitäten und Dienstleistungen im Bereich Metallographie, Fraktographie und Schadensanalyse, die bislang an der Empa angesiedelt waren, eine neue Heimat bekommen: Der SVTI Schweizerischer Verein für technische Inspektionen übernimmt das Empa-Team unter Leitung von Oliver von Trzebiatowski in eigens dafür neu ausgerüsteten Laborräumlichkeiten am SVTI-Sitz in Wallisellen.
Die Übernahme der Empa-Aktivitäten durch den SVTI steht im Zeichen eines effizienten Wissens- und Technologietransfers in die Schweizer Wirtschaft, seit jeher eine der Hauptaufgaben der Empa. «Wir versuchen stets, technisch hoch stehende Dienstleistung, die einen gewissen Entwicklungsstand erreicht haben und somit marktfähig sind, an kompetente Industriepartner zu übergeben, die diese dann weiterentwickeln können und sollen», erklärt Pierangelo Gröning, Direktionsmitglied der Empa.
Die sechsköpfige Gruppe um Oliver von Trzebiatowski aus der Empa-Abteilung «Korrosion und Werkstoffintegrität» hat sich in den vergangenen Jahren einen hervorragenden Ruf – und einen entsprechenden Kundenstamm – für technisch anspruchsvolle Dienstleistungen im Bereich der Integrität metallischer Werkstoffe und Bauteile erarbeitet. Im SVTI hat die Empa einen geradezu idealen Transferpartner gefunden: Durch die Übernahme des Empa-Know-hows – samt Team – kann der SVTI sein bestehendes Dienstleistungsportfolio auf dem Gebiet der technischen Sicherheitsprüfungen optimal ergänzen.
Dazu werden auf Seiten SVTI die Werkstofflabor-Tätigkeiten der IWM (ein Tochterunternehmen des SVTI) miteinbezogen. Die Bündelung des Know-hows wird durch den Aufbau eines Instituts für Werkstofftechnologie IWT im Hause des SVTI konkretisiert. Die Dienstleistungsschwerpunkte liegen im Bereich der Untersuchung, Prüfung, Beratung und Prävention von Schadens- und Korrosionsfällen von vorwiegend metallischen Strukturen und Bauteilen (Tätigkeiten siehe Kasten). Das IWT soll ab dem 1. November dieses Jahr operativ sein.
Vorteil für die Kunden ist, dass sie mit dem neu geschaffenen Kompetenzzentrum und seinen kundennahen Dienstleistungen – von einzelnen Werkstoffprüfungen bis zur komplexen Gesamtlösung – aus einer Hand bedient werden können.
Die Tätigkeitsbereiche des neuen Instituts für Werkstofftechnologie: - Gutachten und Schadensanalysen - Bauteil- und Werkstoffprüfungen - Mobile Messtechniken (Zerstörungsfreie Werkstoffprüfungen vor Ort) - Korrosion |
Weitere Informationen
Oliver von Trzebiatowski, Leiter Institut für Werkstofftechnologie (IWT) SVTI, Tel. +41 44 877 61 11
Redaktion / Medienkontakte
Franco Brunner, Kommunikation SVTI, Tel. +41 44 877 61 39
Dr. Michael Hagmann, Kommunikation Empa, Tel. +41 44 823 45 92
Die Bilder in druckgeeigneter Auflösung und der elektronische Text können via Medienkontakte bezogen werden.
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