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Medienmitteilung: 139. Vereinsversammlung des SVTI - Walter Muster neuer Präsident des SVTI 

Wallisellen/Zürich, 26. Juni 2008. – Walter Muster, langjähriges Vorstandsmitglied, wird neuer Präsident des SVTI. Der frühere Empa-Direktor tritt die Nachfolge von Martin K. Trechsel an, der den SVTI 5 Jahre erfolgreich präsidiert hat.

Die Anforderungen an Hersteller, Importeure und Dienstleister im technischen Bereich werden im-mer umfangreicher und unübersichtlicher. Gleichzeitig wird die Verantwortung für die Einhaltung von Normen und Gesetzen mehr und mehr an diese selbst delegiert. Umso wichtiger werden die Dienst-leistungen des SVTI Schweizerischer Verein für technische Inspektionen. Industrie und Handel wer-den idealerweise bereits bei der Planung, Produktion und Inverkehrbringung durch den SVTI unter-stützt, damit die Einhaltung von Normen und Gesetzen von Beginn weg gewährleistet ist.

In Zukunft will der SVTI seine Kräfte vermehrt bündeln und die Tätigkeit seiner Inspektorate und Tochterunternehmungen noch stärker aufeinander abstimmen, um damit Synergien und Potenziale besser zu nutzen.


Die Gäste / Mitglieder treffen ein

Neue Verwendungsverordnung für Druckgeräte
Ohne Übergangsfrist trat Mitte 2007 die neue Verwendungsverordnung für Druckgeräte in Kraft. Mit dieser Änderung trat zudem ein vereinfachtes Meldeverfahren in Kraft. Zur neuen zentralen Melde-stelle wurde die SUVA bestimmt. Die Anforderungen der Schweizer Druckgeräteverordnung (DGV) und der Europäischen Druckgräterichtlinie (PED) sehen vor, dass Baugruppen wie Kessel und Be-hälter stets mit ihren Sicherheitsausrüstungen als Baugruppe einer Konformitätsbewertung unterzo-gen werden. Dieses Mehr an Verantwortung bringt auch einen zusätzlichen Bedarf an Unterstüt-zungsdienstleistungen für die Anlagenbetreiber. Mit dem Dienstleistungspaket "Support für Anlagen-betreiber" wird dieser Unterstützungsbedarf gedeckt.
Systembedingt kommt der Marktkontrolle eine zunehmende Bedeutung zu. Der SVTI wurde bereits vor einigen Jahren vom Staatsekretariat für Wirtschaft (SECO) mit dieser Aufgabe betraut.

Aufbau einer neuen Qualifizierungsstelle für zerstörungsfreie Prüfungen
Nebst den angestammten Tätigkeiten des Nuklearinspektorats stand im vergangenen Jahr der Auf-bau einer Qualifizierungsstelle für zerstörungsfreie Prüfungen im Mittelpunkt. Gemeinsam mit Betrei-bervertretern arbeiteten Mitarbeiter des Nuklearinspektorats an Detailregelungen bezüglich Anforde-rungen, Abläufen und Beurteilungskriterien bei Qualifizierungen. Die zukünftige Qualifizierungsstelle ZfP Schweiz wird im Nuklearinspektorat des SVTI eingerichtet werden.


Stadtrat Martin Vollenwyder begrüsst die Gäste / Mitglieder

Neue Aufgaben für Inspektorate
Auch in den anderen Inspektoraten des SVTI kam es im vergangenen Jahr zu Neuerungen: Das Eidgenössische Rohrleitungsinspektorat (ERI) ist neu auch für die Voruntersuchung von unbeauf-sichtigten Bauten zuständig. Bisher lag diese Aufgabe beim Bundesamt für Energie.

Im Eidgenössischen Gefahrgutinspektorat (EGI) sind die Vorbereitungen für die Anpassungen be-züglich der Übernahme der TPED, der Richtlinie für transportable Druckbehälter, in die schweizeri-sche Gesetzgebung angelaufen.

Das 2004 eingeführte Inspektorat für Aufzüge (EIA) hat einen zusätzlichen Aufzugsinspektor für die Westschweiz und das Mittelland eingestellt. Neben der Marktkontrolltätigkeit im Bereich der Aufzüge gemäss der Aufzugsverordnung ist das EIA neu auch für die Marktkontrolle von Plattformaufzügen für Behinderte zuständig.

Positives Ergebnis für das Jahr 2007
Die Konjunktur zeigte sich nach wie vor in guter Verfassung, womit auch entsprechend gute Rah-menbedingungen für eine erfolgreiche Geschäftstätigkeit gegeben waren. Das Resultat zeigt, dass der SVTI seine Hausaufgaben gemacht und sich mit seinem Leistungsportfolio richtig positioniert hat. Mit einem Umsatz von CHF 18,5 Mio. wurde erneut das Niveau des Vorjahres erreicht. Zudem konnte ein Ertragsüberschuss erwirtschaftet werden, der demjenigen des Vorjahres entspricht.

Attraktives Rahmenprogramm
Stadtrat Martin Vollenwyder begrüsste die Gäste wie gewohnt auf kernige und humorvolle Art. Urs Meier, ehemaliger FIFA-Schiedsrichter und Fussballexperte begeisterte und fesselte die Zuhörer mit seinem Referat. Unter dem Titel "Zwischen den Fronten" wurden auf eindrückliche Art Zusammen-hänge zwischen der Sport- und Geschäftswelt aufgezeigt.


Gedankenaustausch und Kontaktpflege sind wichtig

Hintergrundinformation zum SVTI
Der Schweizerische Verein für technische Inspektionen überwacht als privates, unabhängiges Un-ternehmen in der Schweiz rund 50'000 technische Anlagen und Geräte, ca. 2500 km Erdgas- und Erdölpipelines, 12'000 Transporttanks für Schiene und Strasse sowie Verpackungen und Druckgas-behälter in grosser Zahl. Bund und Kantone erteilen ihm auf Mandatsbasis entsprechende Aufträge. Der SVTI ist eine Nonprofit-Organisation und bezweckt in erster Linie: Die Verhütung von Unfällen, Störungen und Schäden. Die Beseitigung von Gefahren im Zusammenhang mit dem Transport und der Lagerung gefährlicher Güter. Die Beseitigung von Gefahren bei der Herstellung und dem Betrieb technischer Anlagen aller Art. Insgesamt sind rund 110 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für den SVTI tätig. 10'000 Firmen, Privatpersonen und öffentliche Betriebe gehören ihm an. Fünf Abteilungen mit unterschiedlichen Aufgaben und Märkten bilden den SVTI: Das Kesselinspektorat, das Eidg. Rohrlei-tungsinspektorat (ERI), das Eidg. Gefahrgutinspektorat (EGI), das Nuklearinspektorat und das Eidg. Inspektorat für Aufzüge (EIA).

Ergänzungsleistungen durch Tochtergesellschaften
Die Swiss TS Technical Services AG in Wallisellen als Tochterunternehmen des SVTI und des TÜV SÜD bietet umfassende Dienstleistungen auf dem Gebiet der Sicherheits- und Umwelttechnik. Es sind dies unter anderem: Sicherheitsbewertung und Prüfung von Geräten und technischen Installati-onen, Konformitätsbewertung zu Europäischen Richtlinien und der Zertifizierung von Management-systemen aller Art. Ein weiteres Tochterunternehmen des SVTI ist das Institut für Werkstofffragen und Materialprüfungen (IWM) in Glattbrugg. Es erbringt vor allem Dienstleistungen in den Bereichen Materialprüfung, mechanische Sicherheit und metallkundliche sowie chemische Analysen. Zu den Aufgaben des Instituts zählt beispielsweise die Kontrolle von Seilbahnseilen.

» Die Medienmitteilung als PDF

Kontakt:
Herr Franco Brunner
Leiter Marketing / Kommunikation SVTI
Telefon: 044 877 61 39

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